SpenderInnen können seit 1.1.2009 lt. Spendenbegünstigungsbescheid gemäß § 4a Z. 3 und 4 EStG ihre Spenden von der Steuer absetzen.

Wir bauen Brücken der Hilfe
nach Ost- und Südosteuropa,
wo die Menschen oft noch um ihr tägliches Überleben kämpfen müssen.


Wir helfen in:

Obreja/Republik Moldau

Das Projekt Kinder mit Behinderungen in Obreja konnte dank der Unterstützung des Landes Steiermark fast 2 Jahre Hilfe für viele Familien und ihren behinderten Kindern bringen. Es wurden zwei erfolgreiche Operationen bei Kindern mit Cerebral parese durchgeführt, welche große Verbesserungen ihres gesundheitlichen Zustandes zur Folge hatten.
Wir konnten diese Operationen in Chisinau, der Hauptstadt der Republik Moldau, durchführen lassen.

Marius:

Der neunjährige Marius konnte vorher weder gehen noch sitzen. Nach der Behandlung und einwöchiger Rehabilitation wird er sogar den Kindergarten besuchen können.

Anghelina:

Auch die 6jährige Anghelina wurde mit Laser behandelt und kann bereits ohne Rollator recht gut gehen.

Ruslan:
Ruslan ist schon 20 Jahre alt, hat noch nie ärztliche Behandlung erfahren und lebt völlig hilflos in einer sehr desolaten Familie. Für ihn suchten wir einen Platz in einem Heim, in dem er zumindest Pflege erhält und nicht so allein sein muss. Nach einem halben Jahr gelang Confinis jedoch die Überstellung.

Alle Kinder mit Behinderungen in diesen Regionen bräuchten dringend  Betreuung. Aber leider gibt es keinerlei Unterricht mit  sonderpädagogischer Begleitung für Kinder mit speziellen Bedürfnissen.

Singerei/Republik Moldau

Medizinisch-technische Geräte für das Staatliche Krankenhaus:

Nachdem es Confinis gelungen war, Dr. Walter Strobl, Abteilung Jugendorthopädie Speising, für ein Seminar im Kindertherapiezentrum in Singerei zu gewinnen und er uns die tristen Verhältnisse, die im Staatlichen Krankenhaus von Singerei herrschen, schilderte – in der neurologischen Abteilung gab es nur einen Reflexhammer als medizinisch-technisches Gerät – entschloss sich Confinis zwei dringend benötigte Geräte dem Krankenhaus zu spenden. Ein Ultraschallgerät – davon gibt es in ganz Moldawien nur drei - und ein EKG.

Briceni/Republik Moldau

Ein Bus für den Krankentransport

Confinis erhielt von der Stadt Wien einen Bus zur Beförderung kranker und behinderter PatientInnen. Dieser Bus geht als Geschenk an ein Alters- und Pflegeheim nach  Briceni.

Der Omnibus wird durch Confinis an die Region Briceni weiter gegeben. Hier befinden sich eine Alters- und Pflegeheim und ein Heim für Kinder, deren PatientInnen noch nie ein Krankenhaus besuchen konnten, da es bislang keine Beförderungsmöglichkeit gab.


© Stadt Wien



Czernowitz/Ukraine

Tagung

In Zusammenarbeit mit Dr. Ewald Höld, dem Leiter der Abteilung für Suchtdiagnostik  in der Drogenkoordination Wien und der Therapeutin Silvia Franke sowie der Betreuungsorganisation für Suchtkranke „Nova Simja – Neue Familie“ veranstaltet Confinis eine Tagung in Czernowitz/Ukraine  zum Thema „Sucht und Trauma“. Diese Tagung findet von 26. 10. 2011 bis 28. 10. 2011 statt.
Unterstützt wird diese Tagung von ERSTE Foundation Wien.

• Studienreise

Zum 2. Mal lädt Confinis mit Unterstützung der Stadt Wien ukrainische Justiz- und Verwaltungsbeamte ein, die mit der Drogenproblematik und Jugendausbildung befasst sind, Institutionen der Drogenkoordination Wien zu besuchen.
Die Ukraine ist bekanntlich der Staat mit der höchsten HIV-Anstiegsrate in Europa. Ihre Drogenpolitik gestaltete sich unter dem jetzigen Premier Viktor Janukowitsch extrem restriktiv, was zur Folge hatte, dass die Drogenszene sich in den Untergrund flüchtet und die betroffenen Suchtkranken keinerlei Hilfe bekommen.
Confinis versucht durch Studienreisen die zuständigen BeamtInnen mit dem Modell "Therapie statt Strafe", welches in Österreich praktiziert wird, bekannt zu machen.

Streetwork
Confinis finanzierte im Jahr 2007 einen Kleinbus. Damit konnte der Arbeits- und Einsatzradius des SozialarbeiterInnen-Teams "Nova Simja" wesentlich erweitert werden.

Studienreise nach Wien für Behörden und staatliche und städtische Einrichtungen 

So wie die Situation im Augenblick in der Ukraine ist, kann man nur versuchen mit neuen Erkenntnissen und unterstützenden wissenschaftlichen Studien die hemdsärmelige Drogenpolitik der Ukraine als nicht zielführend aufzuzeigen.

Anti-Drogenprojekt "Gesundheit mit Spass"
durchgeführt mit den Schulen der Stadt Czernowitz. Die beste Vorbeugung ist die Förderung der Fähigkeiten und der Persönlichkeit der Kinder. Selbstbewusste Kinder, die eine positive Einstellung zu sich selbst und ihren Kompetenzen haben und es schaffen, sich dem negativen Gruppendruck zu widersetzen, können sich bewusst gegen Drogen und für eine gesunde Lebensweise entscheiden.

Aufbau eines Tageszentrums zur ambulanten Betreuung drogenkranker Menschen
Es wird ein Tageszentrum eingerichtet, um KlientInnen bei Rehabilitationsmaßnahmen und der Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu unterstützen.

 

Streetworkbus in Czernowitz


Confinis bedankt sich herzlichst bei folgenden Spendern:
ERSTE Stiftung
Land Kärnten
Land Steiermark
AWD Kinderstiftung
Austrian Development Agency
Stadt Wien
Städtebund
Sucht- und Drogenkoordination Wien
Raiffeisen International
sowie bei allen Privaten Spendern für die Unterstützung.

Cecile Cordon, Obfrau